Unsere Heimat

Die Katasralgemeinde St. Georgen, mit einer Fläche von 14,19 km², liegt auf einer Seehöhe von rund 160m über der Adria. Die Geographische Länge (Greenwich) beträgt 16° 33` 20``, die Geographische Breite 47° 51` 20``. Die Bundeshauptstadt Wien liegt ca. 50 km nördlich, Ödenburg/Bratislava ca. 60 km östlich von St. Georgen. Die Entfernung zu Budapest beträgt 350 km.

Die Katastralgrenze zu Eisenstadt verläuft südlich des Burgstallberges größtenteils auf dem markant gerade verlaufenden Verkehrsweg bis nach Trausdorf. Zu Trausdorf wird die Grenze durch den Eisbach gebildet. Die Grenze zu Stotzing liegt zur Gänze im Leithagebirgswald und die zu Oslip im Esterhazyschen Tiergarten, im Leithagebirgswald und in Weingartenrieden beim Flachgraben. St. Georgen ist seit 1970 in Eisenstadt eingemeindet und seit 1989 Stadtbezirk.

Das Ortsgebiet St. Georgen erstreckt sich vom Kammerbereich des Leithagebirges bis in die Wulkaebene und lässt sich in charakteristische Teilbereiche gliedern. Die zentralen Höhen des Leithagebirges setzen sich aus „Urgestein“ zusammen, die Randbereiche bauen sich aus Kalken und Sanden auf.

Den Bezirk Eisenstadt quert der Mittel- und Unterlauf der Wulka, die bei der Seemühle in den Neusiedler See einmündet. Ein Wichtiges Nebengerinne mit einem Einzugsgebiet von 68 km² ist der ab 1950 regulierte Eisbach, der früher L obbach („Ba da Lou“) genannt wurde. In diesem mündet der den Ort durchfließende und ebenfalls in den 50er-Jahren regulierte Ortsbach. Eine bedeutende Quelle ist die Attilaquelle. Eine im esterhazyschen Garten (heute Schulhof) befindliche Schwefelquelle ist bei Kanalarbeiten in den 50er-Jahren versiegt. Auf den Höhen des Leithagebirges und im Tiergarten der in der Ebene liegt wächst in erster Linie Laubwald. Die trockenen Südhänge des Leithagebirges, die im Mittelalter bewirtschaftet worden waren, sind heut ebenfalls bewaldet. Die interessanten Trockenrasenflächen (Hetscherlberg, Viehtrift, Schauerkreuz) sind ebenfalls altes Kulturland. Auf ihnen wurde das Vieh geweidet. Am Fuße des Leithagebirges liegen die typischen Terrassen, auf denen seit Jahrhunderten Weinbau betrieben wird. Auf den Flächen der Wulkaebene herrscht Ackerbau vor. Entlang des Ortsbaches erstrecken sich bis vor wenigen Jahrzehnten die ausgedehnten Wiesenflächen.